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HOME STREET HOME – Obdachlosigkeit hört da auf, wo Wohnen wieder anfängt

Ein neues Zuhause ist meist eine Verbesserung: eine sonnige Dachterrasse, ein größeres Schlafzimmer, der langersehnte Traum vom eigenen Hobbykeller. Aber für manche Menschen ist ein neues Zuhause viel mehr: Es steht für Selbstbestimmung, Privatsphäre und Sicherheit. Was für viele selbstverständlich ist, ist für obdachlose Menschen oft lange Zeit unerreichbar.

Deshalb hat ImmoScout24 gemeinsam mit dem Obdachlosen-Projekt ONE WARM WINTER die Initiative HOME STREET HOME ins Leben gerufen. Das Ziel: den Menschen, die aktuell kein Dach über dem Kopf haben, bei der Wohnungssuche helfen. Denn die Not ist groß: In Deutschland sind schätzungsweise 678.000 Menschen ohne eigene Wohnung. Davon leben über 40.000 ohne jegliche Unterkunft auf der Straße. Und die Zahl wächst seit Jahren – auch wegen fehlender Sozialwohnungen und steigender Mieten. Die Coronapandemie hat das Problem zusätzlich verschärft.

„Obdachlosigkeit ist eine besonders belastende Form der Armut und der sozialen Ausgrenzung. Als Marktführer für Immobilien wollen wir allen Menschen helfen, ein Dach über dem Kopf zu finden. Mit der Kooperation HOME STREET HOME nutzen wir unsere Reichweite, um über Obdachlosigkeit und Wohnkonzepte zu informieren. Denn es fehlt nicht nur an Wohnraum. Viele Vermieter:innen haben Vorbehalte, ihre Wohnung an obdachlose Menschen zu vermieten. Hier setzen wir an und klären auf“, erklärt Thomas Schroeter, Geschäftsführer von ImmoScout24. Um Vorbehalte zu beseitigen, zeigt ImmoScout24 auf, welche Vorteile eine Vermietung an obdachlose Menschen hat. Vermieter:innen ermöglichen nicht nur einem obdachlosen Menschen den Start in ein neues Leben. Sie profitieren zugleich von durch staatliche Sozialleistungsansprüche sicheren Mieten, einem Versicherungsschutz der Objekte sowie festen Ansprechpartner:innen bei einer betreuenden Organisation.

„Als Marktführer für Immobilien wollen wir allen Menschen helfen, ein Dach über dem Kopf zu finden.“

HOME STREET HOME unterstützt das Konzept Housing First

Zudem klärt ImmoScout24 alle Vermieter:innen, die eine Wohnung in Deutschland oder Österreich anbieten, automatisch über Wohnkonzepte wie Housing First auf. Der Ansatz stammt ursprünglich aus den USA. Dabei unterstützen Organisationen und Sozialarbeiter:innen obdachlose Menschen zunächst dabei, eine passende Wohnung zu finden. Ist dieser Schritt geschafft, helfen sie ihnen bei der Wiedereingliederung in ein selbstbestimmtes Leben. Studien zeigen, dass bis zu 90 % der Menschen dank Housing First erfolgreich zurück in ein selbstbestimmtes Leben gefunden haben.

90 %

der obdachlosen Menschen fanden dank der Unterstützung durch Housing First erfolgreich zurück in ein selbstbestimmtes Leben

„An erster Stelle steht das Grundbedürfnis nach einem sicheren Zuhause. Erst dann können mit den Betroffenen zusammen die dahinterliegenden, oftmals komplexen Probleme angegangen und Schicksalsschläge aufgearbeitet werden. Bei Housing First und anderen Housing-Konzepten unterschreiben Betroffene ihren eigenen Mietvertrag. Sie zahlen die Miete durch ihren Anspruch auf Transferleistungen selbst. Damit sind sie mit einem Fuß schon wieder in die Gesellschaft integriert“, sagt Marija Stojanovic, Leiterin von Dojo Cares, der Stiftung hinter der Initiative ONE WARM WINTER.

Neben umfangreichen Informationen zum Thema Obdachlosigkeit hat ImmoScout24 eine spezielle Funktion in die Anzeigenplattform eingebaut: Private Vermieter:innen werden bei der Anzeigenerstellung automatisch gefragt, ob sie bei HOME STREET HOME mitmachen und ihre Wohnung potenziell an einen obdachlosen Menschen vermieten möchten. Auch gewerbliche Anbieter:innen wie Hausverwaltungen oder Immobilienunternehmen können an HOME STREET HOME teilnehmen: Sie müssen nur den Hashtag #HomeStreetHome in ihren Anzeigentext schreiben. Organisationen und Vereine, die Housing First und andere Wohnkonzepte unterstützen, erhalten dann eine Nachricht über die angebotene Wohnung. Interessierte Vermieter:innen können sich von den Organisationen beraten lassen und entscheiden, ob der:die obdachlose Bewerber:in für die Miete in Frage kommt. Auch Flüchtlingshilfen können sich bei HOME STREET HOME beteiligen.

Dass die Kooperation etwas bewegt, zeigte sich nach kurzer Zeit auf ImmoScout24: Bereits Hunderte von Wohnungen wurden zur potenziellen Vermittlung an Obdachlose angeboten. „Über diesen Erfolg freuen wir uns sehr. Aber das reicht noch nicht. Wir werden die Initiative weiterführen, um über Obdachlosigkeit aufzuklären und um noch mehr Menschen auf dem Weg ins eigene Zuhause zu begleiten“, sagt Thomas Schroeter.

Prominente Unterstützung

Das Konzept von HOME STREET HOME hat auch zahlreiche Prominente überzeugt. Zum Start der Kooperation haben Reporterin Claire Oelkers, Rapper Bausa, Model Stefanie Giesinger, die Moderatoren Joko Winterscheidt und Jan Köppen sowie weitere prominente Influencer über Instagram nach einer Wohnung gesucht. Kurze Zeit später erfolgte die Auflösung, dass sie nicht für sich, sondern für obdachlose Menschen ein neues Zuhause suchen. Nachdem die passende Wohnung gefunden war, unterstützten die Prominenten die neuen Bewohner:innen bei der Einrichtung.

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"Mit Vermietet.de schaffen wir ein Rundum-Sorglos-Paket für Vermieter:innen"

Seit Mai 2021 ist Vermietet.de Teil von Scout24. Warum die Unternehmen so gut zusammenpassen? Weil beide das gleiche Ziel haben: die Prozesse rund um die Immobilie für alle Beteiligten so einfach wie möglich zu gestalten.

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