Next level diversity & inclusion

„Wir wollen ein inklusives Umfeld für alle Menschen schaffen.“

„Was braucht ihr?“ Diese simple Frage des damaligen Scout24-CEOs auf einer Konferenz 2011 veränderte das Leben von Raúl Krauthausen und Jonas Deister. Die beiden sind Gründer beziehungsweise Geschäftsführer des Vereins Sozialheld*innen, der sich für mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung sowie Barrierefreiheit einsetzt. Die Antwort kam prompt: „Ein Büro.“ Denn bis dahin hatte der Verein teilweise in Waschsalons, in der Berliner Ringbahn, der Büroabteilung von IKEA und an anderen ungewöhnlichen Orten gearbeitet. Gesagt, getan. Kurze Zeit später zogen Raúl Krauthausen, Jonas Deister und der Rest des Teams in die Büroräume von Scout24 in Berlin – wo sie bis heute, auch nach dem Umzug in das neue Gebäude am Berliner Hauptbahnhof, geblieben sind. Neben den Räumlichkeiten stellt Scout24 dem Verein die technische Infrastruktur sowie technisches Know-how zur Verfügung. „Wir begannen, erstmals Strategien und Pläne zu erarbeiten und Gäste zu empfangen. Wir organisierten uns besser und wurden so produktiver und professioneller. Das war nur möglich dank dieser neuen festen Anlaufstelle und der übrigen Strukturen vor Ort, die wir jederzeit mitnutzen durften“, blickt Jonas Deister zurück. Mittlerweile ist der Verein stark gewachsen: von anfangs fünf auf mittlerweile fast 30 Teammitglieder.

Und wie es sich für eine gute Partnerschaft gehört, profitieren beide Seiten: Die Sozialheld*innen unterstützen uns dabei, unsere Produkte und Dienstleistungen für Menschen mit Mobilitäts- und Seheinschränkungen noch besser zugänglich zu machen. Ein Beispiel ist die Integration der sogenannten Wheelmap – einer Karte für rollstuhlgerechte Orte – auf ImmoScout24. Zudem helfen uns die Sozialheld*innen dabei, den Blick und das Bewusstsein für Inklusion zu schärfen. Beispielsweise mit dem Aktionstag „Inklusion von Menschen mit Behinderung“, den wir 2021 gemeinsam veranstaltet haben. In drei digitalen Sessions konnten die Scout24-Mitarbeiter:innen mehr über die Themen „Arbeit und Behinderung“, „Behinderung in Sprache und Bildsprache“ sowie „digitale Barrierefreiheit“ lernen.

„Zunächst haben wir analysiert, in welchen Bereichen wir konkret Handlungsbedarf sehen.“

„Wir haben uns bei Scout24 auf den Weg zu einer inklusiven und werteorientierten Kultur gemacht. Die langjährige Partnerschaft mit den Sozialheld*innen unterstützt uns dabei und sensibilisiert immer wieder aufs Neue dafür, die Bedürfnisse und Ansprüche von Menschen mit Behinderungen wahrzunehmen und mitzudenken“, erklärt Sabine Würkner. Sie ist Head of Culture, Development, Diversity & Inclusion bei Scout24 und koordiniert alle Initiativen in diesem Bereich. Neben den Schwerpunktthemen „Barrierefreiheit“ und „Inklusion von Menschen mit Behinderung“ lag 2021 der Fokus auf Vielfalt. „Um das Thema strategisch anzugehen, haben wir analysiert, in welchen Bereichen wir konkret Handlungsbedarf sehen, und uns dafür ehrgeizige Ziele gesetzt.“

Eines dieser Ziele: Bis Ende 2021 sollte jede:r zweite neueingestellte Mitarbeiter:in weiblich oder nichtbinär sein, sich also nicht oder nur teilweise mit den binären Geschlechtern identifizieren. „Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir einige interne Prozesse umgestellt, vor allem im Recruiting. Neben Schulungen zur Sensibilisierung unserer Recruiter:innen und Hiring Manager haben wir in allen Stellenausschreibungen genderneutrale Sprache verwendet.“ Die Initiativen zeigten Wirkung: Ende 2021 waren 55 Prozent der neueingestellten Mitarbeiter:innen weiblich oder nichtbinär.

„Für uns ist Vielfalt mehr als das Geschlecht.“

Doch Scout24 hat nicht nur die Stellenausschreibungen auf genderneutrale und inklusive Sprache umgestellt, sondern auch über 90 Prozent der sonstigen Informations- und Kommunikationsinhalte – also beispielsweise interne Mailings, Newsletter oder die Unternehmenswebsite. Damit bekennen wir uns zu Vielfalt, Toleranz und Inklusion. Denn Sprache hat eine große Wirkung, vor allem im Kleinen und Alltäglichen. Mit inklusiven Formulierungen sprechen wir nicht nur Frauen und Männer gleichermaßen an, sondern zusätzlich auch nichtbinäre Menschen.

Gelebte Vielfalt sollte sich auch an der Unternehmensspitze wiederfinden. Deshalb war ein weiteres Ziel von Scout24, die Vielfalt in den Führungspositionen des Unternehmens zu erhöhen – von 30 Prozent auf 37 Prozent. Dieses Ziel haben wir zum Jahresende erreicht. Perspektivisch möchten wir den Wert bis Ende 2026 auf 43 Prozent erhöhen. Mit Claudia Viehweger als Chief Human Resources Officer und Rowena Patrao als Chief Technology Officer konnten wir für wichtige Führungspositionen der Gruppe zwei Frauen gewinnen, die in diesen Funktionen Mitglieder unseres Executive Leadership Teams sind. Damit sind zwei von sieben Positionen und somit knapp 29 Prozent des Executive Leadership Teams von Frauen besetzt. Auch dies unterstreicht unsere Fortschritte bei der Diversity.

55 %
der neueingestellten Mitarbeiter:innen waren Ende 2021 weiblich oder nichtbinär.
37 %
der Führungskräfte bei Scout24 sind Frauen und nichtbinäre Menschen.

„Wir wollen eine Kultur festigen, in der sich alle geschätzt, respektiert und sicher fühlen.“


„Für uns ist Vielfalt mehr als das Geschlecht. Wir wollen ein inklusives Umfeld für alle Menschen schaffen – unabhängig von ethnischer Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, sexueller Identität, Alter, Religion, Behinderung, Staatsangehörigkeit oder anderen Merkmalen. Bei Scout24 wollen wir eine Kultur schaffen und festigen, in der sich alle gleichermaßen geschätzt, respektiert und sicher fühlen, sie selbst zu sein“, erklärt Sabine Würkner. Daher ist es unser Ziel, dass jede:r vierte neueingestellte Mitarbeiter:in eine weitere Diversitätsdimension abdeckt, die über das Geschlecht hinaus geht – wie etwa Nationalität oder Behinderung.

Doch um nachhaltig etwas zu verändern, reichen rein messbare Ziele für Diversität und Inklusion nicht aus. Das Thema muss in der DNA verankert sein und in der täglichen Arbeit gelebt werden. Hierfür haben wir neben dem Aktionstag zum Thema „Behinderung“ weitere Initiativen gestartet. Zur Diversity Week haben wir Schulungen und Vorträge zu Themen wie „Leben und Arbeiten mit ADHS und Autismus“ oder „Wie bekämpft man strukturellen Rassismus?“ angeboten. Zur Pride Week wurden alle Kolleg:innen zu einem LGBTIQ+ Diversity Training eingeladen, um mehr über sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität zu erfahren und die LGBTIQ+ Community bei Scout24 zu unterstützen.

„Wir können stolz sein auf das, was wir 2021 bei Diversität und Inklusion erreicht haben: Wir haben das Bewusstsein für ein inklusives Arbeitsumfeld geschärft, die Vielfalt unserer Teams gefördert und den Frauenanteil im gesamten Unternehmen wie auch in Führungspositionen erhöht. Unser Anspruch ist es, diesen Weg auch in den kommenden Jahren weiterzugehen und uns über die Grenzen unseres Unternehmens hinaus für Vielfalt und Inklusion einzusetzen“, sagt Sabine Würkner.

Next level chances

HOME STREET HOME - Obdachlosigkeit hört da auf, wo Wohnen wieder anfängt

Obdachlosigkeit ist eine besonders belastende Form der sozialen Ausgrenzung. Als Marktführer für Immobilien wollen wir allen Menschen helfen, ein Dach über dem Kopf zu finden. Mit der Kooperation HOME STREET HOME nutzen wir unsere Reichweite, um über Obdachlosigkeit und Wohnkonzepte zu informieren.

Zur Story
Next level efficiency

"Mit Vermietet.de schaffen wir ein Rundum-Sorglos-Paket für Vermieter:innen"

Zur Story
Next level transparency

Mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt - dank dem ImmoScout24 Wohnbarometer

Zur Story
Next level business model

Unser Geschäftsmodell: das digitale Ökosystem für Immobilientransaktionen

Zur Story